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Europapolitik auf dem Westbalkan

Das Büro Belgrad koordiniert die Bildungsarbeit der Stiftung in fünf Ländern der Region Westbalkan(Kroatien, Montenegro, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Kosovo), die alle seit vielen Jahren den Eintritt in die Europäische Union anstreben, jedoch in der Vergangenheit sehr unterschiedlich auf diesem Weg voran gekommen sind. Während einerseits Kroatien die Beitrittsverhandlungen im Juni 2011 beenden konnte, bestehen zwischen der Union und der Republik Kosovo noch keine vertraglichen Vereinbarungen.

Die Stiftung für die Freiheit engagierte sich in den letzten Jahren vor allem in ihrer Arbeit mit liberalen Nachwuchspolitikern zu europapolitischen Themen. Mehrere Veranstaltungen der Reihe „Liberaler Donnerstag“ widmeten solchen Fragestellungen ihre Aufmerksamkeit. Darüber hinaus  wurden in etwa zehn Städten Serbiens Seminare zu den Grundlagen der Architektur von EU-Institutionen, zum EU-Justizsystem, zur Geschichte der EU sowie zum EU-Wirtschaftssystem organisiert. Großes Echo fanden dabei auch unsere internetgestützten Bildungsangebote. Ergänzend dazu wurden in 2011 mehrere länderübergreiffende Seminare und Workshops organisiert, in deren Rahmen einzelne EU-Politiken und deren aktuelle Entwicklung vorgestellt worden sind. Im nächsten Jahr wird die EU-Politik zum Hauptthema von Seminaren, die das Büro der Stiftung in Zusammenarbeit mit dem European Liberal Forum (ELF) für junge Liberale aus Serbien und Montenegro gestalten wird.