Das Projekt Bosnien und Herzegowina
Projektbeschreibung
Die Stiftung für die Freiheit ist seit 1998 Bosnien und Herzegowina tätig.
Im 2010 arbeitete die Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit an den am Anfang des Jahres gesetzten Prioritäten:
- Verstärkung der liberalen Organisation, ins Besondere im Jugendbereich
- Förderung der Liberale Thinktanks
- Trainings Programme mit dem Netzwerk der regionalen Mandatsträger von „MandatNet“, welche auf die Verstärkung der Ratsmitglieder der liberalen Parteien in der Weise gerichtet sind, das ihnen „know-how“ für ihre tägliche Arbeit und Ausführung der Projekte in der Region zur Verfügung gestellt wird
- Förderung der regionalen Zusammenarbeit
Förderung liberaler Kräfte
Liberale in Bosnien
Das spezifische Interesse der FNSt, den Liberalismus zu fördern, ist so eine Aufgabe, die zunehmend lokal und zugleich regional angegangen wird. Lokale Schwächen summieren sich zu regionaler Schwäche und zwar mehr als notwendig, wenn die doch zweifellos ebenfalls vorhandenen Stärken nur als Sonderfall betrachtet werden.
Die Türe zum Erfolg wird geöffnet, so bald die vorhandenen Stärken nicht als Ausnahme gesehen werden, sondern als die potenzielle Realität/Normalität überall. Die regionale Kooperation lässt an den Stärken der Nachbarn teilhaben. Deren Stärke bildet Ansporn und Anregung. Die Stiftung dazwischen agiert als Vermittler und Katalysator. Die enge Partnerschaft mit der Liberaldemokratischen Partei (LDS) und ihrer Jugendorganisation (MLBiH) besteht seit über neuen Jahren. Ab 2009, arbeitet die Stiftung sehr eng mit der neue Liberale Partei im Bosnien-Herzegowina, Nasa Stranka (Unsere Partei).
Die Tätigkeit des Netzwerkes liberaler Kommunalpolitiker (MandatNet), an dem sich inzwischen auch Mandatsträger anderer Parteien der politischen Mitte regenmäßig beteiligen, stärkt den politischen Austausch und die Kooperation liberaler Akteure auf lokaler Ebene.
Die bosnischen Liberaldemokraten haben ihre Eingliederung in regionale, europäische und internationale liberale Netzwerke und Organisationen erfolgreich abgeschlossen.
Regional – lokal
Die Arbeit in der Subregion als Mix
Die FNSt in der Subregion Westbalkan arbeitet mit einem interessanten Mix aus grenzüberschreitenden/regionalen und nationalen/lokalen Aktivitäten. Dieser Ansatz kann bildhaft mit einem großen Fluss verglichen werden, der von der Quelle bis zur Mündung durch viele Länder fließen mag und auf seinem Weg von den verschiedensten lokalen und regionalen Interessen vereinnahmt wird.
Zur Harmonisierung der Interessen zwischen den Nachbarn und/oder zur reduzierung von Interessenkonflikten – etwa zwischen Wirtschaft und Ökologie - ist Abstimmung nötig. Und ähnlich wie zur Optimierung der Nutzung eines Flusses, kann auch bei vielen gesellschaftspolitischen Aufgaben mehr erreicht werden, wenn sie lokal und grenzüberschreitend regional angegangen werden. Die folgenden Abschnitte geben Auskunft darüber, wie die Stiftung in der Subregion Westbalkan regionale und lokale Ansätze verbindet.